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55 Wasserski-Promis aus aller Welt in Feldberg zu Gast

Donnerstag, den 13.08.2020

Josefine Vitense beim Training für den Slalom auf dem Haussee. Sie tritt am Wochenende gegen Spitzensportler aus aller Welt an.

Rekordhalterin Maise Meldgaard Jacobsen aus Dänemark und 54 weitere Spitzensportler begegnen sich am Wochenende auf dem Haussee.

Am Wochenende kommt Leben auf die Feldberger Halbinsel Amtswerder. Der Wasserskiclub Luzin Feldberg veranstaltet vor der Seebühne einen der größten internationalen Wettkämpfe der Bundesrepublik. Zu den International German Open haben sich 55 Sportler aus Deutschland, Polen und Dänemark angemeldet. Die Schiedsrichter und das Organisationsteam reisen aus Schweden, Polen, Tschechien, Dänemark und Deutschland an.

Amtierender dänischer Rekordhalter im Trickski dabei

„Etwa 35 Leute arbeiten intensiv an der Vorbereitung und werden am Wochenende vor Ort sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten“, informiert Vorstandsmitglied Toni Beier. Er selbst hat bei der Veranstaltung den Hut auf. Toni Beier ist es auch, der die ausgebildeten Schiedsrichter einlädt, damit der Wettkampf in den Ergebnislisten internationale Anerkennung findet. „Der Zeitplan ist recht eng gestrickt, denn wir haben in den Disziplinen Trick, Sprung und Slalom mehr als 100 Starts“, erklärt Toni Beier.

Entsprechend der Richtlinien hat ein Sportler bei jeder Disziplin mehrere Versuche. Das nimmt natürlich Zeit in Anspruch. Die Feldberger erwarten am Wochenende erstklassige Leistungen auf dem Haussee. So sollte für einige Wasserski-Asse der Slalom an einer elf Meter kurzen Leine möglich sein. Doch damit nicht genug. Das Team um Toni Beier erwartet mit dem dänischen Tue Ernst Nielsen außerdem einen amtierenden dänischen Rekordhalter beim Trickski. Auch Maise Meldgaard Jacobsen, eine hochrangige Nachwuchssportlerin aus Dänemark, wird wieder mit von der Partie sein. Die junge Sportlerin, die in der Altersklasse U 12 an den Start geht, hat auf dem Haussee schon einige Erfolge für sich verbuchen können. Nun stellte sie in ihrem Heimatland mit 29,70 Metern einen nationalen Rekord beim Sprung auf. Gespannt kann man aber auch auf ihren älteren Bruder Philipp Meldgaard Jacobsen sein, denn sein Talent ist auch der Sprung.

Verein ist auch international bekannt

Beeindruckende Sprünge können die Zuschauer zudem von Toralph Schipner erwarten, der in Feldberg aufgewachsen ist. Weiten über 40 Meter sind bei ihm eher die Regel als die Ausnahme. „Wir hoffen nicht nur auf gutes Wetter und hervorragende Leistungen. Um eine tolle Stimmung zu haben, sind unsere Tore für Zuschauer unter den derzeit geltenden Auflagen geöffnet“, sagt Toni Beier und freut sich auf das Wochenende. Für Zuschauer ist der Eintritt an allen Tagen frei.

Der WSC Luzin Feldberg kann auf eine jahrzehntelange Vereinsgeschichte blicken und hat sich in den internationalen Ranglisten stetig etablieren können. Feldberg wird fast in einem Atemzug mit dem Wasserskisport genannt. Daran haben nicht nur die Leistungen, sondern auch die fast einzigartigen Bedingungen an der Seebühne Anteil. Um diese Tradition aufrechtzuerhalten, arbeiten viele Trainer und Vereinsmitglieder fast unmerklich für die Öffentlichkeit ausschließlich ehrenamtlich im Hintergrund.

Michael Stetzka

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