Erfolg im Leistungssport entsteht selten über Nacht. Er ist das Ergebnis unzähliger Trainingsstunden, konsequenter Arbeit und der Bereitschaft, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Genau diese Einstellung prägt die junge Wasserskiathletin Nele Scholz. Als Sportlerin des WSC „Luzin“ Feldberg gehört sie heute zu den vielversprechendsten deutschen Athletinnen im Wasserskisport. Mit Ehrgeiz, Disziplin und einer beeindruckenden Vielseitigkeit hat sie sich in den vergangenen Jahren national und international einen Namen gemacht. Dabei startet sie erfolgreich in allen drei klassischen Disziplinen – Slalom, Trick und Springen – und beweist damit ein außergewöhnlich breites sportliches Können.
Bereits früh machte Nele mit starken Leistungen bei internationalen Nachwuchsmeisterschaften auf sich aufmerksam. Ein besonderer Meilenstein war der Gewinn des Europameistertitels mit der deutschen U17-Nationalmannschaft und TOP 5 Platzierungen in Einzelwertungen. Ihre Entwicklung verlief seitdem kontinuierlich positiv. Nationale Titel, erfolgreiche internationale Wettkämpfe und stetig steigende persönliche Bestleistungen dokumentieren ihren Weg in den Spitzensport. Mit ihren Leistungen qualifizierte sie sich im letzten Jahr für die U21-Weltmeisterschaften in Kanada, vertrat dort Deutschland auf höchstem internationalem Niveau und beendet diesen Wettkampf unter den Top 10. Die Teilnahme bestätigte eindrucksvoll, dass ihr Weg konsequent in Richtung internationale Spitze führt und sie sich erfolgreich im Übergang vom Nachwuchs- zum Erwachsenensport behauptet.
Am vergangenen Wochenende hat sie den Feldberger Verein wieder bei der deutschen Meisterschaft am bayerischen Fetzer See vertreten. Wie im Vorjahr dominierte sie dabei in der Altersklasse U 21 und errang mit den Titeln in den Einzelwertungen auch den Sieg in der Gesamtwertung. Mit vier nationalen Medaillen geht es nun schon wieder in das nächste Trainingslager nach Italien. Doch Medaillen und Platzierungen erzählen nur einen Teil ihrer Geschichte. Auf die Frage, was sie jeden Tag motiviert, fällt ihre Antwort überraschend bodenständig aus: „Medaillen sind eine schöne Anerkennung für eine Leistung und das Training, dass dahinter steht. Mich motivieren allerdings die kleinen Erfolge, die mich jeden Tag ein kleines Stück besser werden lassen. Große Erfolge entstehen nicht an einem einzigen Wettkampftag, sondern durch viele kleine Schritte im Training. Genau dieser Weg begeistert mich.“ Diese Einstellung spiegelt sich in ihrer gesamten sportlichen Laufbahn wider. Als Allrounderin muss sie sich täglich auf unterschiedliche technische und athletische Anforderungen einstellen. Gerade diese Vielseitigkeit empfindet sie als besondere Stärke. „Ich bin Allrounderin und starte in allen drei Disziplinen. Das bedeutet, dass ich vielseitig trainieren muss und mich ständig weiterentwickle. Ich gebe nicht auf, wenn etwas nicht sofort funktioniert, sondern arbeite konsequent an meinen Zielen. Dabei muss man sein Fokus ständig neu ausrichten.“
Wie jeder Leistungssportler kennt auch Nele Rückschläge. Verletzungen, verpasste Ziele oder schwierige Wettkämpfe gehören zum Spitzensport dazu. Entscheidend ist für sie jedoch der Umgang damit. „Ehrgeiz ist ein großer Antreiber, er kann aber auch zur Bremse werden. Wenn ich an einer Schwäche arbeite, dann ist das mit unter meine Ungeduld. Wenn der Fortschritt sich nicht einstellt oder der Körper die Grenzen aufzeigt. Natürlich sind Rückschläge im ersten Moment enttäuschend. Aber ich lerne aus ihnen mehr als aus Erfolgen. Ich versuche immer herauszufinden, was ich verbessern kann und greife neu an.“ Diese Mentalität macht sie nicht nur als Sportlerin erfolgreich, sondern auch als Persönlichkeit interessant. Für Nele stehen dabei Werte wie Disziplin, Respekt, Fairness und Verlässlichkeit im Mittelpunkt. Diese Werte prägen nicht nur ihren sportlichen Alltag. Neben dem Sport studiert sie derzeit an der Universität Greifswald im Studienfach Psychologie. Wie bekommst du das alles unter einen Hut? „Ich bin recht gut strukturiert und diszipliniert. Das habe ich im Sport gelernt und das hilft mir auch im Studium ungemein. Die Doppelbelastung ist schon deutlich spürbar. Varianten des Stipendiums bei der Bundeswehr, Polizei und an einer amerikanischen Universität waren mein Ziel, haben aus unterschiedlichen Gründen aber nicht funktioniert. Die Uni in Greifswald hat mir meinen optimierten Trainings- und Wettkampfkalender in diesem Jahr ermöglicht, indem ich Prüfungen verschieben konnte. Das hilft ungemein. Ansonsten habe ich einen Verein mit vielen tollen Helfern und guten Trainingsbedingungen hinter mir. Zudem hält mir meine Familie den Rücken frei und ermöglicht mir unglaublich viel. Insbesondere das Training im Ausland mit noch besseren Trainern und Sportlern? Wie machst du das alles möglich und was ist dein nächstes Ziel? „Mein Verein ermöglicht mir gute Trainingsbedingungen. Mein Spitzenverband unterstützt zum Teil Trainingslager und Wettkämpfe, aber den Großteil ermöglichen mir meine Eltern. Je stärker die internationale Orientierung wird, je schwieriger wird es alles abzudecken. Ich starte noch im August für das deutsche Team bei der Europameisterschaft. Natürlich trainiert man immer für eine Medaille. Ich fokussiere mich auf eine Teilnahme im Finale im Springen und im Overall mindestens eine Top 10 Platzierung, kämpfe aber für eine Top 5. Das würde mir dann eine Nominierung und Teilnahme für die Weltmeisterschaft im kommenden Januar in Peru ermöglichen. Das bedeutet dann eine Vorbereitung in den USA über Weihnachten. Das lässt sich dann ohne Sponsoren kaum noch bewältigen. Ich werde mich also demnächst auf die Suche nach Sponsoren begeben müssen, um da international mithalten zu können.“ Ihre sportlichen Ziele sind klar formuliert: sie möchte sich dauerhaft international etablieren, ihre persönlichen Bestleistungen kontinuierlich steigern und ihren Heimatverein, die Seenplatte und Deutschland bei Europa- und Weltmeisterschaften erfolgreich vertreten. Mit ihrer sportlichen Entwicklung, ihrer professionellen Einstellung und ihrer authentischen Persönlichkeit bringt Nele Scholz alle Voraussetzungen mit, um nicht nur auf dem Wasser erfolgreich zu sein, sondern auch als glaubwürdige Botschafterin. Wer sie auf ihrem Weg begleiten möchte, investiert also nicht nur in eine talentierte Athletin, sondern in eine junge Persönlichkeit mit klaren Werten, großer Zielstrebigkeit und einer vielversprechenden Zukunft.
Beiträge
Nach dem Wasserskishowfinale volle Konzentration auf verbleibende Wettkämpfe
Nele Scholz erringt für Ihren Verein viele Medaillien, während dieser selbst im Wettkampffieber steckt.
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Ein ganzer Medaillensatz für Nele Scholz bei der EM!
Nach dem Vierfach-Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft im Wasserski im Juli startete Nele Scholz am vergangenen Wochenende für den heimischen WSC Luzin Feldberg mit dem Nationalteam bei der U21-European Championships in Bremerhaven.
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Mit Leidenschaft und Disziplin auf dem Weg in die internationale Wasserskielite
Erfolg im Leistungssport entsteht selten über Nacht. Er ist das Ergebnis unzähliger Trainingsstunden, konsequenter Arbeit und der Bereitschaft, jeden Tag ein Stück besser zu werden.
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Nachruf Margrit SCHIPNER
Ein letztes AHOI...
Der WSC Luzin Feldberg nimmt in stiller Trauer
und tief getroffen Abschied von Margrit Schipner.
Nachruf Otto Freerk
Wir nehmen Abschied von unserem Sponsor, Gönner und Freund Otto Freerk
Einheitsspringen schließt die Wettkampfsaison
Der Wasserskiclub Luzin Feldberg e. V. schloss nun mit ruhigem Gewissen seine ereignisreiche und mehr als zufriedenstellende Wettkampfsaison.
Mit erfolgreichen Teilnahmen an Deutschen, Europa und Juniorenweltmeisterschaften, sowie weiteren internationalen und nationalen Wettkämpfen kann der Wasserskisportverein für dieses Jahr mehr als zufrieden mit sich sein.
Nicht nur die eigens ausgerichteten Wettkämpfe sorgten erneut für gute Werbung, denn auch die clubeigenen Sportler kamen zwar nicht immer mit Podiumsplätzen doch meist mit wertvoller Wettkampferfahrung und oft auch mit persönlicher neuer Bestleistung wieder in die Heimat.
Den Saisonabschluss bildete vergangenes Wochenende das 10. Einheitsspringen auf dem Haussee. Wegen der schlechten Wetteraussichten für Sonnabend entschied und organisierte Vorstandsvorsitzender Toni Beier kurzfristig den Wettkampf einen Tag vorzuziehen. Bei herrlichstem Sonnenschein gaben die 11 Springer (trotz Ausfall des geplanten Trainingstages) ihr Bestes. Gut gelaunt und unverletzt freuten sich nach einem gemeinsamen Mittagessen dann bei der folgenden Siegerehrung im warmen Clubhaus des Wasserskiclubs wieder alle über einen neuen Hoodie mit dem beliebten Einheitslogo. Die beiden weitesten Sprünge zeigten Wilhelm Wolf mit 48,50 Metern, dicht gefolgt von Lokalmatadorin Nele Scholz mit 38,80 Metern. Noch Ende August zeigte die 19-jährige Kadersportlerin bei den Europameisterschaften in Wien, dass auch sie die 40 Meter-Marke um 20 cm überspringen kann.
Da es am Sonnabend bei anhaltendem Regen auch noch kräftig stürmte, galt es kurzerhand, als kleinen Spaß, den kürzesten Sprung abzuliefern. Auch das traditionelle Abrutschen fand dann leider wetterbedingt nicht auf dem Wasser statt. Beim abendlichen Essen und Spieleabend wurden nicht nur Neumitglieder kennengelernt sondern auch in Erinnerungen geschwelgt. Verletzungsbedingt wurde dabei ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender Torsten Beier vermisst, dem auf diesem Weg gute Besserung gewünscht sei!
Erst die Weltmeisterschaft und dann die International German Open
Nele Scholz nahm am ersten Augustwochenende erfolgreich an ihrer ersten U21 Wasserskiweltmeisterschaft im kanadischen Calgary teil. Die sehr ehrgeizige Sportlerin ist mit ihren erreichten Ergebnissen nicht ganz so zufrieden, wie wir Clubkameraden. In der Gesamtwertung (Kombination aus Springen, Slalom und Tricklauf) schaffte sie es auf einen beeindruckenden 15. Platz und sprang im Finale eine beachtliche Weite von 39,90 Metern. Damit gab es zwar keinen Podiumsplatz doch außer dem Respekt ihrer Sportskameraden gewann sie zudem reichlich an wertvoller Wettkampferfahrung hinzu.
Leicht lediert vom Jetlag und dem Bangen um ihren verloren gegangenen Skikoffer, der gerade noch rechtzeitig Donnerstagabend geliefert wurde, konnten aber auch für sie von Freitag bis Sonntag die International German Open 2025 stattfinden.
Bei optimalsten Wetterbedingungen nahmen 47 Sportler und Offizielle aus fünf verschiedenen Nationen auf dem Haussee zum achten Mal den Leistungsvergleich in allen drei Disziplinen miteinander auf. Aus der Kombination von motivierten Sportlern, deren freundlichen Begleitern, dem malerischen Gelände und jeder Menge persönlicher Bestleistungen, abgerundet von durchdachter Organisation, ging erneut ein gelungenes Wettkampfwochenende hervor. Fredrick Thierau, Clara Niemann, Nele Scholz, Franziska Wilhelm und Silke Assmann errangen für den WSC Luzin gemeinsam drei Mal den 1. und zwei Mal den 3. Platz im Slalom, drei erste Plätze im Trick und auch im Springen gab es zwei Mal Platz eins. Toni Beier, der Hauptorganisator, Wettkampfbootsfahrer und Homologator und zugleich Vorstandsvorsitzender unseres Vereins, musste in diesem Jahr seine Wettkampfteilnahme als Sportler leider verletzungsbedingt aussetzen. So hatte er (Glück für uns ;O) zusätzliche Kapazitäten für all die anderen Aufgaben.
Wie schon im letzten Jahr wurde am Sonnabend bei einem gemeinsamen BBQ geschlemmt, Freundschaften geschlossen, herzlich gelacht oder alte Anekdoten mit Gästen aus Polen, Schweden, England, Dänemark und vier weiteren deutschen Vereinen ausgetauscht. Mit vielen Medaillen, neuen Erfahrungen und zahlreichen Arbeitsstunden beendeten wir am Sonntag den erfolgreichen Wettkampf bevor es am Montag wieder ab 17 Uhr unserem Angebot „Wasserski für Jedermann“ weiterging.
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Vom Wettkampf ins Trainingslager
Nele Scholz reiste nach erfolgreicher Wettkampfteilnahme in Italien gleich weiter ins Norddeutsche Bremerhaven.
Gelungener Auftakt zur Wettkampfsaison
Ein Nachwuchswettkampf, der innerhalb Deutschlands Seinesgleichen sucht, ging am Sonnabend mit hervorragenden Platzierungen, jeder Menge Spaß und reichlich prägender Erinnerungen für unsere Jungathleten erfolgreich zu Ende.
Bestandene Feuertaufe für Neulinge nach Showdebüt
Im Regen zitternd warteten die 20 aktiven Wasserskisportler sowie gut 30 helfenden Unterstützerhände, mit Blick auf die gähnend leere Tribüne, am Pfingstsonntag auf den nahenden Showbeginn.
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